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GESCHICHTE

Die Sporthilfe wurde 1970 als Sammelstiftung durch das Schweizerische Olympische Comité und den Schweizer Landesverband für Sport (heute fusioniert unter dem Namen Swiss Olympic) mit einem Stiftungskapital von CHF 250'000.- gegründet, um Schweizer Amateursportler an internationalen Wettkämpfen zu unterstützen.

Die Sporthilfe konnte den Schweizer Sport bis heute mit rund 100 Millionen Franken unterstützen.

 

HEUTE

Die Sporthilfe bekennt sich als Non-Profit-Organisation. Die Stiftung konzentriert sich auf die individuelle Förderung leistungsorientierter Schweizer Sporttalente, welche die Bereitschaft und das Potenzial haben, später in der Elite zu reüssieren. Die Sporthilfe generiert über Fundraising finanzielle Mittel aus der breiten Bevölkerung und der Privatwirtschaft.

 

RAHMENBEDINGUNGEN

Der Spitzen- und Leistungssport in der Schweiz kann von Gesetzes wegen nur sehr beschränkt staatlich unterstützt werden. Ein staatlich angestellter Sportler, wie dies im benachbarten Ausland vielfach der Fall ist, ist in der Schweiz ebenso wenig denkbar wie staatliche Prämien bei sportlichen Erfolgen.
Die Gelder der Privatwirtschaft werden immer stärker nach dem Prinzip Leistung/Gegenleistung (Sponsoring) vergeben. Den grössten Teil der Gegenleistungen erhält der kommerzielle Partner in Form von Medienpräsenz, primär über TV-Bilder. Eine uneigennützige, auf Mäzenatentum basierende Unterstützung einer Sportart oder eines Athleten kommt bei den grossen Unternehmen praktisch nicht mehr vor.
Der Sport fällt in die Kompetenz des Sponsorings. Für die Vergabe von Sponsoringgeldern gilt ein Sponsoringkonzept, von dem in den meisten Fällen nur wenige, grosse Sportarten mit starker Medienpräsenz profitieren.

 

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